Meta Ads 2025: Was sich geändert hat und was jetzt wirklich funktioniert
Advantage+ Campaigns, KI-gestütztes Targeting, neue Creatives-Formate — der aktuelle Stand.
Meta Ads haben sich in den letzten zwei Jahren fundamental verändert. iOS 14+ hat die Attribution erschüttert, KI-Targeting hat manuelles Audience-Targeting teilweise verdrängt, und neue Formate wie Reels Ads haben den Creative-Mix verändert.
Advantage+ Shopping Campaigns: Für E-Commerce ein Game Changer
Advantage+ Shopping Campaigns (ASC) sind Metas Antwort auf Googles Performance Max — vollautomatisch, KI-gesteuert, mit wenig manueller Kontrolle. In unseren Tests performen sie oft besser als manuell gesteuerte Shopping-Kampagnen, aber nur mit dem richtigen Creative-Input.
Tipp: Gib ASC mindestens 20–30 verschiedene Creatives als Input. Die KI testet automatisch, was funktioniert — aber sie braucht Material zum Arbeiten.
Creatives sind der neue Targeting-Hebel
In einer Welt mit eingeschränktem Tracking ist das Creative das wichtigste Signal. Wer das richtige Creative zeigt, zieht automatisch die richtige Audience an — Meta's KI erkennt, wer auf welche Inhalte reagiert.
- UGC-Style (User Generated Content) performen weiterhin sehr stark
- Video hat statische Bilder in den meisten Kategorien überholt
- Hook in den ersten 3 Sekunden ist entscheidend
- Text-Overlays auf Videos erhöhen die Accessibility und Performance
- Raw, authentic > polished production für DTC-Brands
Attribution und der Konversions-API
Meta's Conversions API (CAPI) ist heute Pflicht für saubere Attribution. Browser-seitiges Tracking allein ist durch iOS-Einschränkungen zu unzuverlässig. CAPI sendet Conversion-Events direkt vom Server und umgeht Ad-Blocker und iOS-Einschränkungen.
Fazit
Meta Ads 2025: Mehr KI, mehr Automatisierung, aber auch mehr Kreativ-Expertise nötig. Wer gute Creatives liefern kann und die technische Infrastruktur richtig aufgesetzt hat, kann hervorragende Ergebnisse erzielen.